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Prophylaxe

Vorsorge hat in unserer präventionsorientierten Praxis einen hohen Stellenwert – und das aus gutem Grund: In regelmäßigen Prophylaxemaßnahmen liegt Ihre große Chance, Erkrankungen erst gar nicht entstehen zu lassen. Qualität zählt: Bei uns wird die Prophylaxe von speziell fortgebildeten Fachkräften durchgeführt. Frau Betke ist Dentalhygienikerin (DH) und betreut Sie u.a. in der Spezialprophylaxe, Laser- und Parodontitistherapie. Aktuell absolviert sie eine Fortbildung in der Ernährungsberatung und Bioprophylaxe. Ebenfalls werden Sie von Frau Meese in der Prophylaxe unterstützt. Sie ist Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (ZMP) und in allen Vorsorgebereichen (Basis-, Spezial-, Risiko-, sowie Kinder- und Juniorprophylaxe) tätig. Zurzeit bildet auch sie sich auf dem Gebiet der Bioprophylaxe fort.

Wir beraten Sie gerne dazu, welche individuellen Maßnahmen bei Ihnen empfehlenswert sind.

Zahn-Prophylaxe in Bochum

Dazu gehören unter anderem:

Prophylaxe fördert Ihre Mundgesundheit langfristig und kann dazu beitragen, Karies und Parodontitis zu vermeiden. Neben Ihrer gewissenhaften häuslichen Mundpflege sind insbesondere regelmäßige Prophylaxe-Behandlungen unerlässlich. Ein wesentlicher Bestandteil dabei ist – neben der gründlichen Entfernung bakterieller Beläge und von Zahnstein – die ausführliche Mundhygieneberatung durch unsere speziell fortgebildeten Fachkräfte. Unsere Basisprophylaxe ist ideal für:

  • Zahngesunde Patienten: Um den Gesundheitszustand möglichst dauerhaft aufrechtzuerhalten.
  • Patienten mit Karies oder Zahnfleischentzündung (Gingivitis): Durch regelmäßige Vorsorge kann ein erneutes Auftreten der Erkrankung frühzeitig erkannt oder sogar vermieden werden.
  • Patienten mit Kronen, Inlays oder Füllungen: Regelmäßige Prophylaxe-Behandlungen tragen zur langfristigen Haltbarkeit von Zahnersatz und Füllungen bei.

Immer mehr Patienten achten bewusst auf ihren Körper und verzichten bspw. bei der Ernährung auf Zusatzstoffe, Konservierungsmittel und andere Substanzen, die nachweislich schädlich für die Gesundheit sind. Diese Idee lässt sich auch auf die Prophylaxe übertragen. Wir bieten das besondere Konzept der Bioprophylaxe, bei der wir auf künstliche Zusätze, Farbstoffe, Phosphate oder Weißmacher verzichten. Zur Anwendung kommen ausschließlich natürliche Materialien wie ätherische Öle, hochwertige Salze, Bienenwachs, Xylit sowie Heil-, Vulkan oder Kieselerde.

Für wen ist die Bioprophylaxe geeignet?

Grundsätzlich ist die biologische Zahnreinigung für jeden geeignet, der sich bewusst mit seiner Mund- und Allgemeingesundheit auseinandersetzt. Aber auch Allergiker oder Patienten mit Unverträglichkeiten profitieren von diesem sanften Naturheilverfahren. Ebenfalls sinnvoll ist Bioprophylaxe für all jene, die auf tierische Materialien verzichten möchten. Diesen Patienten können wir in vielen Fällen eine vegane Alternative anbieten.

Wie wirksam ist die Bioprophylaxe?

Die Bioprophylaxe ermöglicht ebenso effektiv, das Risiko für Karies und Parodontitis zu senken, wie die herkömmliche Vorsorge. Zum Beispiel wirken ätherische Öle antibakteriell und antiviral und können daher dazu beitragen, Ihre Mundgesundheit zu erhalten.

Abhängig von der Lebenssituation, Ernährungsverhalten, erblicher Veranlagung und dem Alter sind die persönlichen Erkrankungsrisiken sehr unterschiedlich. Deshalb haben wir Spezialprophylaxe-Programme für verschiedene Patientengruppen entwickelt. So können wir bei allen Patienten die individuell für sie geeigneten Maßnahmen für den Erhalt der Mundgesundheit ergreifen. Spezialprophylaxe ist bei folgenden Patientengruppen ratsam:

  • Patienten mit einer (festen) Zahnspange: Durch das Tragen einer Zahnspange ist das Risiko, an Karies und Parodontitis zu erkranken, erhöht, da die eigene Zahnreinigung erschwert wird. Regelmäßige Prophylaxe-Behandlungen können das Erkrankungsrisiko senken.
  • Implantatpatienten: Die regelmäßige Reinigung Ihres Zahnimplantats mit Spezialinstrumenten aus Kunststoff erfolgt sanfter und für Sie angenehmer als mit herkömmlichen Metallinstrumenten. Implantatprophylaxe trägt zum langfristigen Erhalt des Zahnimplantats bei.
  • Patienten mit Parodontitis: Die Parodontitis gefährdet den Halt von Zähnen. Weil die Parodontitis als chronische Entzündung immer wieder auftreten kann, ist auch nach der eigentlichen Therapie eine regelmäßige Nachbehandlung dringend erforderlich. Nur so kann der erreichte Behandlungserfolg dauerhaft bewahrt werden. Wir wenden dazu die Unterstützende Parodontitis-Therapie (UPT) an, ein auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierendes Konzept. Die UPT umfasst Kontrolltermine inkl. der Prüfung auf neue Entzündungen, eine Risikoanalyse, eine Taschenmessung und regelmäßige Prophylaxe-Behandlungen.
  • Periimplantitis-Therapie: Eine Periimplantitis ist eine Entzündung im Umfeld von Implantaten und kann im schlimmsten Fall (wenn sie nicht früh bemerkt und behandelt wird) zum Implantatverlust führen. Wir können helfen, eine Periimplantitis von vornherein zu vermeiden, frühzeitig zu erkennen und oftmals auch bereits gefährdete Implantate zu erhalten.
  • Patienten mit erodierten Zähnen: Erosion ist der Verlust von Zahnschmelz. Dieser kann z.B. durch Säure aus Lebensmitteln/Getränken oder eine falsche Putztechnik verursacht werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Zähne substanzschonend putzen und sich zahngesund ernähren. Zudem können wir Ihre Zähne fluoridieren und stärken so den Zahnschmelz.
  • Patienten mit empfindlichen Zähnen: Die Ursache von empfindlichen Zähnen sind oft freiliegende Zahnhälse – diese können wir bei der Vorsorge mit Fluoridlacken oder speziellen Kunststofffüllungen behandeln. So werden die Zähne weniger empfindlich und sind auch besser vor Karies geschützt.
  • Patienten mit Zahnfleischrückgang: Zahnfleischrückgang (Rezession) hat unterschiedliche Gründe. Unter anderem kann eine falsche Zahnputztechnik dafür verantwortlich sein – wir zeigen Ihnen Techniken, mit denen Sie einen weiteren Rückgang verhindern können.
  • Schwangere: Eine Schwangerschaft bringt in Bezug auf die Mundgesundheit Veränderungen mit sich. Mit dem Hormonhaushalt ändert sich die Struktur des Bindegewebes und der Mundschleimhaut. Dies begünstigt Zahnfleisch- und Zahnbettentzündungen – eine spezielle Vorsorge ist daher wichtig.

Bestimmte Personengruppen benötigen aufgrund ihrer Krankengeschichte – und den damit einhergehenden Risiken für die Mundgesundheit – eine besondere Prophylaxe. Eine Risikoprophylaxe empfehlen wir Ihnen, wenn Sie zu einer der folgenden Personengruppen gehören:

  • Diabetiker: Diabetes und Parodontitis beeinflussen sich gegenseitig. Diabetes begünstigt die Entstehung von Parodontitis, umgekehrt hat diese eine negative Auswirkung auf dem Blutzuckerspiegel. Daher sollten Diabetiker besonders auf Ihre Mundgesundheit achten, um so das Parodontitisrisiko zu minimieren – dabei können regelmäßige Prophylaxe-Behandlungen hilfreich sein.
  • Patienten, die sich in einer Chemotherapie befinden, Immunschwache und HIV-Infizierte: Prophylaxe-Behandlungen zur Reduzierung der Bakterienzahl im Mundraum sind bei diesen Patienten förderlich, weil das Immunsystem beeinträchtigt und der Mund anfälliger für Entzündungen und Pilzerkrankungen ist. Bei Krebspatienten erhöht der verminderte Speichelfluss zusätzlich das Kariesrisiko.
  • Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen (z.B. Marcumar®): Bei zahnärztlich-chirurgischen Maßnahmen muss der Zahnarzt die besondere Blutungsgefahr, die bei einem Marcumar®-Patienten besteht, beachten. Das Medikament vermindert dosisabhängig die Gerinnbarkeit des Blutes und wird zum Schutz vor Thrombosen und Embolien gegeben. Häufige Gründe für die Therapie sind künstliche Herzklappen, Herzrhythmusstörungen, Thrombosen oder Embolien. Vor jeder Zahnbehandlung mit besonderer Blutungsgefahr ist für den Zahnarzt die Kenntnis des aktuellen Gerinnungswertes wichtig. Dieser sollte vorher mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.
  • Patienten mit Endoprothesen (z. B. künstliches Hüftgelenk): Prophylaxe ist bei diesen Patienten besonders in Bezug auf Parodontitis wichtig. Die entzündliche Erkrankung kann Auswirkungen auf den gesamten Körper und somit auch auf die Endoprothese haben.
  • Patienten mit Arthritis oder Osteoporose: Sowohl die entzündliche Gelenkerkrankung als auch der Abbau von Knochengewebe können insbesondere in Verbindung mit Parodontitis zu Beeinträchtigungen der Mundgesundheit führen. Außerdem ist zusätzlich der Halt Zähne gefährdet. Wir unterstützen Sie mit speziell auf Sie ausgerichteten Vorsorgemaßnahmen.

Haben Sie Fragen? Vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin mit uns..

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